Autor: Johanna Braun

  • Das Echo der zerbrochenen Maske

    Das Echo der zerbrochenen Maske

    Teil 2: Die Stille, die auf den Stufen der Kirche lastete, war nicht leer – sie war schwer, wie das Atmen eines Raubtiers vor dem Sprung. Das „Frisch Vermählt“-Schild am Wagen wirkte plötzlich wie ein grausamer Scherz. Der Bräutigam, Marc, starrte seine Frau an. Elena, die Frau, die er seit zwei Jahren liebte, sah nicht…

  • Das Erbe der vergessenen Legende: Der Ring des Schicksals

    Das Erbe der vergessenen Legende: Der Ring des Schicksals

    Teil 2: Das Schweigen der Vergangenheit Der Ladenbesitzer, Herr Wagner, sank fast auf die Knie. Seine Augen waren weit aufgerissen, als er den zerkratzten Silberring am Finger des alten Mannes fixierte. Die Verkäuferin wagte kaum zu atmen; die Verachtung in ihrem Gesicht war augenblicklich purer Angst gewichen. Der Großvater zog seine Hand instinktiv zurück und…

  • Das Erbe der Narben: Das dunkle Geheimnis des Milliardärs

    Das Erbe der Narben: Das dunkle Geheimnis des Milliardärs

    Teil 2: Der Schrei des Mädchens verhallte in den hohen Wänden des luxuriösen Schlafzimmers. Was sie sah, war kein Mann aus Fleisch und Blut, wie sie ihn sich vorgestellt hatte. Der Oberkörper des Milliardärs war von einem dichten Netz aus tiefen, dunklen Narben überzogen, die wie fremdartige Runen in seine Haut eingebrannt schienen. Doch das…

  • Das Erbe der Verschollenen: Das Siegel des Schweigens

    Das Erbe der Verschollenen: Das Siegel des Schweigens

    Die Menge hielt den Atem an. Das Wort „Initialen“ hing wie ein Fallbeil in der salzigen Meeresluft. Die Verlobte, deren Gesicht nun eine Maske aus schierer Raserei war, versuchte verzweifelt, den Schlüssel in das tiefe Blau des Ozeans zu werfen. Doch der Kapitän war schneller. Er packte ihr Handgelenk mit eisernem Griff. „Nicht so schnell,…

  • Der Schatten des Imperiums: Das Schweigen von André

    Der Schatten des Imperiums: Das Schweigen von André

    Der Koch spürte, wie der Boden unter seinen handgenähten Lederschuhen nachgab. Das Foto war kein bloßes Andenken; es war ein Urteil. Der Name „André“ schien die Luft im Raum gefrieren zu lassen. Ohne ein weiteres Wort, die Arroganz wie ein zerfetztes Gewand hinter sich herziehend, stolperte der Koch in Richtung der schweren Eichentür, die zum…

  • DAS KIND DER SCHATTENBANKEN

    DAS KIND DER SCHATTENBANKEN

    TEIL 2: DAS ERBE DER MILLIARDEN Der Angestellte schluckte schwer. Sein Kehlkopf bewegte sich ruckartig, als er versuchte, die Zahl auf dem Monitor laut auszusprechen. Doch seine Stimme versagte. „Neun… neunhundert…“ er brach ab. Er starrte auf den Namen des Kontoinhabers. Dort stand kein Name. Dort stand nur eine Ziffernfolge, gefolgt von einem Wort, das…

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